Hope Joanna
Kriminalkommissarin Hope Joanna Marlow, Kind unkonventioneller Eltern und Taekwondo-Kämpferin, wird mit zwei merkwürdigen Morden in Berlin konfrontiert. Ein Devotionalienhändler wird – scheinbar – durch einen Schlangenbiss ermordet und auch
ein adeliger, zwielichtiger Mann wird getötet. Joanna, unterstützt von einem Kollegen und einer Kommissaranwärterin mit Social-Media-Kompetenzen trifft auf den geheimen Orden der Schattenhändler und einen rechtsextremen Brauereibesitzer, der auf der Suche nach einem „Führerelixier“ ist. Dieses soll Kräfte stimulieren und Kämpfer stärken. Am Ende gelingt es ihr und den Kolleginnen in einem großen Finale, die Bösen zu finden und zu besiegen. Der Kabarettist (zuletzt. „Zu faul zum Nichtstun“, BP/mp 24/143, bzw. seine ersten Krimi „Der König von Berlin“, BP/mp 13/92) schafft es wieder mit großartigem Humor und Dialogen eine scheinbar aberwitzige Handlung kurzweilig und gekonnt umzusetzen und die Leser:innen zum Lachen zu bringen. Allen Büchereien empfohlen.
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Hope Joanna
Horst Evers
Rowohlt Berlin (2026)
319 Seiten
fest geb.