Kekskrümel im All
Sieben Gutenachtgeschichten, für jeden Tag der Woche eine. Am ersten Tag, einem fiktiven Montag, geht es um den Mond, dann um die Sterne, die Planeten, die Sternentstehung. Am Freitag um das schwarze Loch und die Milchstraße, dann Galaxien und zum
Sonntag dann um den Urknall, der unvorstellbare Vorgang der Entstehung unseres Universums. Die Autoren sind ein Ehepaar, sie Grundschullehrerin, er international ausgezeichneter Astrophysiker und auch Prädikant, also Prediger in einer evangelischen Kirchengemeinde. Die astronomischen Phänomene werden anschaulich erklärt, auch mit einem Bezug zu Religion und Philosophie. Einmal ist es der Tod eines Menschen, von dem die Pfarrerin sagt, dass er in einem anderen Himmel ist. Daran anknüpfend wird die Milchstraße und das Schwarze Loch in ihrem Zentrum erläutert. - Sehr empfehlenswert, eine schöne Sprache, die sorgfältig zwischen Verständlichkeit und genauer Darstellung abwägt und damit hoffentlich bei den Kindern und dem vorlesenden Erwachsenen nachhaltig Vorstellungen prägt.
Ruth Titz-Weider
rezensiert für den Borromäusverein.
Kekskrümel im All
Dagmar Falcke, Heino Falcke ; mit Illustrationen von Gareth Ryans
Sauerländer (2024)
85 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7