Mal starker Bär, mal stille Maus
Wie wir uns fühlen, kann sich von Tag zu Tag ändern. Das Kind in diesem Bilderbuch fühlt sich manchmal wie ein Hund, der alle begrüßt und mit anderen spielen will. An anderen Tagen fühlt es sich wie eine Schnecke, die sich lieber zurückzieht
und das Alleinsein genießt. Dann gibt es Tage, an denen das Kind wie ein Bär gerne kuschelt, und andere, an denen es wie ein scheuer Vogel lieber aus der Ferne beobachtet und keine Nähe möchte. Genau so geht es auch den Freundinnen und Freunden des Kindes. Da es die verschiedenen Gefühle kennt, hat es Verständnis für sie. Es nutzt die Tiere, um zu sagen, wie es sich fühlt. – Dieses Buch unterstützt Kinder dabei, ihre angenehmen wie auch unangenehmen Gefühle in Worte zu fassen und Empathie für andere zu entwickeln. Das Buch regt dazu an, über die eigenen Gefühle und die anderer Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Verknüpfung der Tiere mit den Gefühlen ist eine sehr kindgerechte Art, die verschiedenen Emotionen verständlich zu machen. Durch die eingängigen Reime prägt sich der kurze Text gut ein.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mal starker Bär, mal stille Maus
Moira Butterfield ; mit Bildern von Gwen Millward ; aus dem Englischen von Stephanie Menge
Fischer Sauerländer (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3