Rettung für die Panda-Babys
Anne und Philipp verschlägt es nach Wolong in China in die dortige Auffang- und Zuchtstation für Pandabären. Ihr Auftrag lautet, eine geheimnisvolle gesunde Speise zu finden, doch zunächst macht es ihnen mehr Spaß, bei der Versorgung der Pandas
mitzuhelfen. Sie lernen, die scheue Bärin BingBing kennen, und ganz zufällig lösen sie auch noch das Rätsel um die Speise, Futter für Pandas. Auf dem Weg zurück zum Baumhaus geraten sie in ein schweres Erdbeben und entscheiden sich, zur Forschungsstation zurückzukehren, die sie in völliger Zerstörung vorfinden. Sie entdecken BingBing, die in all dem Durcheinander verschwunden war, und mit ihr 2 Panda-Babys, die sie zu einer Rettungsstation begleiten dürfen. Die Auffangstation in Wolong gibt es seit 1963. Nach Erweiterungen begann man, mit anderen Zoos weltweit zu kooperieren. Doch 2008 machte ein desaströses Erdbeben die Station fast dem Erdboden gleich. Die Tiere mussten umgesiedelt, der Bambuswald (einzige Nahrung der Pandas) wiederaufgeforstet werden, alle Jungtiere konnten gerettet werden. Heute ist die Station Teil eines großen Naturreservats und in ihrer Art weltweit einzigartig. Reihenüblich handelt es sich um die gekürzte Erstleserversion (für Kinder von 6 bis 8) des Haupttitels "Pandas in großer Gefahr" (für Kinder ab 8 Jahren).
Barbara Riedl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Rettung für die Panda-Babys
Mary Pope Osborne ; aus dem Amerikanischen übersetzt von Sandra Margineanu ; illustriert von Jutta Knipping
Loewe (2025)
Das magische Baumhaus junior ; Band 41
82 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6