Die Hackebarts drehen durch!
Familie Hackebart ist zurück. Nach dem Millionengewinn bei „Wer wird Millionär“, dem Kauf und der Renovierung einer Bruchbude und einem mehr oder weniger geglückten Urlaub in Afrika will Herr Hackebart diesmal eine mittelalterliche, sehr wertvolle
Klobürste verkaufen, denn vom Gewinn ist schon lange nichts mehr übrig. Bei einer Klobürstenausstellung hat er den Grafen Sauberbart kennengelernt und damit einen Käufer für die Klobürste. Herr Sauberbart hat die ganze Familie Hackebart auf sein märchenhaftes Schloss eingeladen. Doch Herr Hackebart will die Bürste nicht mehr verkaufen, sondern versteigern. Opa Kuno soll den Preis bei dieser Versteigerung in die Höhe treiben. Bevor die Familie sich auf den Weg ins Schloss macht, werden sie alle von de la Trine, dem Hausmeier der Sauberbarts, durchleuchtet und mittelalterlich gekleidet und frisiert. Wie sie diese Überprüfung bestehen, wissen die Hackebarts selbst nicht. Als die Versteigerung ansteht, läuft nicht alles ganz nach Plan. Doch am Ende bekommen alle, was sie sich erhofft hatten und die Familie Sauberbart sogar noch ein bisschen mehr. – Wie schon die ersten drei Bände (zuletzt: BP/mp 25/674) ist diese Geschichte alles andere als langweilig: lustig, chaotisch, schräg und urkomisch. Die einzelnen Familienmitglieder mit ihren besonderen und witzig überzeichneten Charaktereigenschaften sowie die lustigen Zeichnungen sorgen wieder für viel Spaß beim Lesen. Darüber hinaus regt die Geschichte dazu an, über Benimmregeln und Rechte von Kindern nachzudenken. Nicht nur zum Selbstlesen, sondern auch zum Vorlesen hervorragend für alle geeignet, die verrückte Familiengeschichten mögen und gerne lachen.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Hackebarts drehen durch!
Markus Orths ; illustriert von Horst Klein
Loewe (2025)
Crazy family
168 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10