Live to eat
Eigentlich ist es ein ganz normales Kochbuch im aktuellen Look, das mit schönen Fotos, übersichtlichen Rezepten und abwechslungsreichen Gerichten aufwartet. Aber irgendwie, irgendwie fand ich die Rezepte inspirierend. Also zum Beispiel das Kapitel
„Frühstück“: Ja, auch Muffins und Pancakes und Granola und Crumble, aber der Großteil der Gerichte ist herzhaft. Etwa Omelett mit Balsamico-Pilzen oder türkische Eier mit würziger Harissa-Butter. Überhaupt Eier – die finden sich allenthalben. Denn die Autorin, ein ehemaliges Model, ist studierte Ernährungswissenschaftlerin und bezeichnet Protein als einen ihrer Lieblingsmakronährstoffe. Auch Fleisch kommt vor, sie hat keine Scheu vor Brot oder Milchprodukten, Schafskäse wird vielseitig eingesetzt, Nüsse und Kerne sowie viel Gemüse sind stark vertreten. Weitere Kapitel sind Mittagessen, Snacks, Abendessen, Süßes, danach finden sich noch Essenspläne, Register und Danksagung. – Ein angenehm unaufgeregtes, aber anregendes Kochbuch. Sehr empfohlen.
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Live to eat
Emily English ; aus dem Englischen übertragen von Verena Thiard-Laforet
Edition Michael Fischer (2025)
238 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.