Ich glaub', mein Greif pfeift
Auch der dritte Band aus der Fantasie-Reihe hält die Spannung durch imposante Figuren und unvorhergesehene Wendungen hoch. Direkt anknüpfend an Band 2 (BP/mp 22/78) erwachen die Fabeltiere und geraten in das nächste Abenteuer, denn merkwürdige
Vorkommnisse erzeugen auf Burg Wiesenfels Unruhe unter den Fabeltieren. Es verschwinden magische Artefakte und ein Greif, das gefährlichste Fabelwesen, wurde gesichtet. Auch der Besuch von Milas Vater in der magischen Internatsschule scheint nicht zufällig zu sein. Fabeltiere, Fabelforscher, Machtkampf und Freundschaft bestimmen die Motive dieser Fortsetzung. Aus Milas Perspektive geschrieben, gelingt es den Leser/-innen schnell, die aufregenden Vorkommnisse sehr intensiv mitzuerleben. Der Autorin gelingt es, die bekannten Charaktere weiterzuentwickeln, und etliche Fabeltiere sind doch ganz anders, als bislang vermutet werden konnte. Hinzu kommen neue Fabelwesen mit besonderen Eigenschaften. Doch auch Mila erwirbt sich weitere magische Fähigkeiten und zusammen mit ihren Freunden gelingt es, die Bedrohung in einer rasanten Schlussszene abzuwenden. Um sich das Lesevergnügen nicht zu verkürzen, sollten alle Bände in der Reihenfolge gelesen werden. Die 21 Kapitel sind zauberhaft mit Schwarz-Weiß-Zeichnungen mal ganzseitig und mal nur als Eyecatcher illustriert. - Ein rundum gelungener Fantasiespaß.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Ich glaub', mein Greif pfeift
Miriam Mann ; Illustrationen von Simona Ceccarelli
Dressler Verlag (2022)
Mila und die geheime Schule ; 3
158 Seiten : zahlreiche Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8