look back
Die Grundschülerin Fujino ist der Star der Schule. Ihre Mangas in der Schülerzeitung sind nämlich sehr beliebt. Durch Vermittlung eines Lehrers nimmt sie Kontakt zur Schulschwänzerin Kyomoto auf, die ebenfalls Mangas zeichnet. Deren Zeichnungen
sind wesentlich besser als Fujinos. Dieser Konkurrenzkampf spornt die Mädchen an, ihr Talent weiter zu fördern. Doch Fujino gibt schließlich auf. Erst zwei Jahre später treffen sie sich wieder und gemeinsam arbeiten sie an einer erfolgreichen Mangareihe. In Einschüben werden Amokszenen an einer Kunsthochschule eingeblendet, die dunkle Schatten auf das Schaffen der Künstlerinnen werfen. Die großartigen Zeichnungen, die oft ohne Text auskommen, spiegeln aussagekräftig die Gefühlswelt der Mädchen und ihre Arbeit. Dieser etwas großformatigere als Einzelband angelegte Manga erzählt eine kurzweilige Story, die Fans von T. Fujimoto sicher gerne zur Hand nehmen werden.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
look back
Tatsuki Fujimoto ; aus dem Japanischen von Yuko Keller
Egmont Manga (2022)
121 Seiten
kt.