Katzentage
Paula und Peter haben auf einem Seminar einen One-Night-Stand. Auf dem Rückweg mit der Bahn stranden die beiden in Würzburg. Nichts geht mehr, das ganze Wochenende fährt kein einziger Zug mehr. Also fügen sich die beiden in ihr Schicksal und verbringen
ein Wochenende in Würzburg. Dabei kommen sie sich näher und für Peter ist schnell klar, er möchte eine Beziehung mit Paula. Doch Paula blockt ab, hat Beziehungsangst und möchte einfach das Wochenende genießen. Sie sehen sich die Sehenswürdigkeiten in Würzburg an und treffen dabei auf eine Katze. Fortan werden sie von ihr verfolgt. Als die Züge endlich wieder fahren, müssen sie eine Entscheidung treffen, wie es weitergeht bzw. ob sie sich trauen, eine Beziehung einzugehen. – Der Roman ist flüssig zu lesen und man fühlt sich beim Lesen so, als ob man mit den beiden in Würzburg wäre. Der Autor hat eine prickelnde Wohlfühlzeit erschaffen. Die beiden Hauptprotagonisten lernen sich nach und nach besser kennen, was bei Peter den Wunsch nach einer Beziehung verstärkt, während Paula einfach nur die geschenkte Zeit genießen möchte und Angst hat, dies alles durch eine Beziehung zu zerstören. Die Entwicklung der Beziehung der beiden ist interessant. Wer Würzburg kennt, wird sich gleich wieder an die Schönheit der Stadt erinnern. Alle anderen werden danach Lust habe, der schönen Stadt einen Besuch abzustatten. In dem Buch befinden sich wunderschöne Illustrationen von Florian Bayer zur Geschichte. – Ein absoluter Wohlfühlroman mit der spannenden Frage, wie es weitergeht. Für alle Büchereien zu empfehlen.
Melanie Bremer
rezensiert für den Borromäusverein.
Katzentage
Ewald Arenz ; illustriert von Florian Bayer
DuMont (2025)
127 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.