Evas Rache
Leipzig, 1922. Wer überfällt junge, blonde Frauen, vergewaltigt und tötet sie? Als hätten Inspektor Staiger (zuletzt s. "Engel des Todes", BP/mp 22/395) und seine Mitarbeiter nicht genug zu tun, wird während der Leipziger Messe eine Frau entführt
und ihr Mann soll neben Lösegeld Unterlagen zu einer wichtigen Erfindung herausgeben. Neben den Verbrechen geht es auch um die Nachkriegszeit, die beginnende Hyperinflation, der Aufstieg des Nationalsozialismus, die Sorgen und Nöte der Menschen und die immer noch andauernde Suche für ein besseres Leben nach dem Ersten Weltkrieg. Spannend geschrieben, entfaltet sich im letzten Band der Reihe ein wieder lesenswerter Kriminalroman, der allen Büchereien empfohlen werden kann.
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Evas Rache
Thomas Ziebula
Wunderlich (2024)
381 Seiten
fest geb.