Unsere Zeit der Wunder
Nach mehreren Auslandseinsätzen kehrt der ehemalige Soldat Tanner zu seiner pflegebedürftigen Großmutter zurück. Bei ihr ist er aufgewachsen, da seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist. Er ist ruhelos, reist viel und es gelang ihm bisher nicht,
sich niederzulassen und eine Familie zu gründen. Auf dem Sterbebett nennt ihm seine Großmutter den Namen seines Vaters und Tanner begibt sich auf die Suche nach ihm. Dabei lernt er die alleinerziehende Ärztin Kaitlyn kennen, in die er sich verliebt. In einem zweiten Erzählstrang hören wir die Lebensgeschichte von Jasper, Kaitlyns Nachbarn, der, einem modernen Hiob gleich, viele Schicksalsschläge im Leben erfahren hat. Die seichte Geschichte lässt sich im besten Fall gefühlvoll und berührend nennen, besonders wenn man die Worte kitschig und vorhersehbar nicht benutzen möchte. Auch die wirklich facettenreiche und mitreißende Stimme des Schauspielers Steffen Groth kann die Geschichte nicht retten, die aber trotz allem ihre Hörerschaft finden wird. Überall möglich.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Unsere Zeit der Wunder
Nicholas Sparks ; gelesen von Steffen Groth ; aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Random House Audio (2024)
2 mp3-CDs (circa 607 min)
mp3-CD