Luise braucht ’ne Pause
Am Beispiel von Luise und ihrer Mutter zeigt J. Knörnschild, welche Bedeutung Pausen für ein angenehmes Leben und Miteinander haben. Müde von der Kita kann Luise sich für kein Spiel entscheiden und sich auf keines konzentrieren. Ihr Geschrei der
Unzufriedenheit wird von der Mutter ähnlich beantwortet, denn auch sie hat nach einem anstrengenden Arbeitstag „leere Batterien“. Die Idee, nach draußen in den Park zu gehen, zu rennen und mit Fantasie zu spielen, erweist sich als perfekte Lösung. Rennen, lachen, durchatmen, loslassen, in andere Rollen schlüpfen, mit wachen Augen die Natur, die Umgebung, den eigenen Weg betrachten, alles das bewirkt ein Auftanken, sodass Beschäftigungsideen entstehen: Luise malt eine Schatzkarte mit allem, was sie gesehen und gefunden haben. Sie geht müde und zufrieden zu Bett. – Die Bilder sind speziell, große, lange Körper mit recht kleinen Köpfen und Gesichtern wie Strichmännchen, die wörtliche Rede manchmal groß und dunkel wie die Lautstärke. Die Begriffe „Energie, Freude, Kreativität“ tauchen in jedem Bild auf und zeigen durch ihre Farbe den Grad der Erholung und des Auftankens an. Am Ende werden noch Tipps für das richtige Auftanken gegeben.
Barbara Schürmann-Preußler
rezensiert für den Borromäusverein.
Luise braucht ’ne Pause
Julia Knörnschild ; mit Bildern von Anna Katharina Jansen
arsEdition (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4