Nahrungsnetze für Artenvielfalt

Vögel füttern, Blühwiesen anlegen und Insektenhotels bauen ist nützlich, aber, wie die Autorin hier anschaulich zeigt, nicht ausreichend, um die Biodiversität zu erhalten. Unsere Umgebung ist geprägt von Nahrungsketten, besser Nahrungsnetzen, Nahrungsnetze für Artenvielfalt die Konsumenten wie Produzenten, die Pflanzenfresser und Fleischfresser in allen Größen umfassen. Es beginnt in der Regel bei Mikroben und endet oft bei Säugetieren. Im Hauptteil des Buches zeigt die studierte Geoökologin und Autorin an doppelseitigen Schwarzweißzeichungen zahlreiche Beispiele zum Fressen und Gefressenwerden in unserer Umwelt auf, z.B. auf der Wiese, im Boden, im Kompost, im Gemüse- und Blumenbeet, auf den Wegen, auf der Streuobstwiese, im und am Teich, rund um den Stall, auf und in der Mauer und in der Hecke. In einem eigenen, relativ kurzen Kapitel bespricht die Autorin Nahrungsnetze in der Savanne und in den Polarmeeren. Gut verständlich zeigt sie, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt und man nicht ungestraft einfach ein Stück daraus entfernen kann. So kann sich der Blick der Naturfreunde auf die Vorgänge der Natur weiten. Allen Büchereien empfohlen.

Annelies Mücke

Annelies Mücke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Nahrungsnetze für Artenvielfalt

Nahrungsnetze für Artenvielfalt

Sigrid Tinz
Pala Verlag (2022)

155 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 610475
ISBN 978-3-89566-417-5
9783895664175
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Na
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