Unser naturnaher Kleingarten

Die Wartelisten für Schrebergärten sind lang, die Menschen zieht es in die stadtnahen Grünanlagen auf die eigene Parzelle. Andererseits haben Schrebergärten einen spießigen Ruf. Dass trotz „Bundeskleingartengesetz“ und lokaler „Gartenordnung“ Unser naturnaher Kleingarten ganz viel möglich ist, haben der Autor und seine Frau in München erfahren. Hier haben sie ihr naturnahes „Paradies“ eingerichtet, das gleichermaßen ihren persönlichen Wünschen entspricht als auch die Rahmenbedingungen erfüllt und einen kleinen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz bietet. Doch was gibt es alles zu beachten, an wen kann man sich wenden oder welche Pflanzen eignen sich am besten? Ein Nutzgarten ist immer fester Bestandteil eines Kleingartens. Ganz oben steht immer ein möglichst niedriger Einsatz von Ressourcen, d.h. es wird nach Möglichkeit viel wiederverwendet: Rasen- und Gartenschnitt kann als Mulch verwendet werden, aus alten Gehwegplatten werden Beeteinfassungen oder Sitzplätze. Achtet man schon bei der Planung auf verschiedene Zonen und entscheidet sich für heimische Gewächse, dann freuen sich auch Tiere, die gern in den Garten kommen (u.a. Insekten, Eidechsen, Vögel, Igel). – Ein reich illustriertes Buch zum Einlesen und Nachschlagen (Pflanzenarten, Gestaltungselemente, nützliche Tipps), das gerade in Städten sicher gut ankommen wird.

Felix Stenert

Felix Stenert

rezensiert für den Borromäusverein.

Unser naturnaher Kleingarten

Unser naturnaher Kleingarten

Tobias Bode
pala verlag (2024)

187 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 619679
ISBN 978-3-89566-435-9
9783895664359
ca. 24,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Pr
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