Auf den Spuren des Yeti
Tierärztin Enola und ihre Katze Maneki werden von Mönchen im Himalaya wegen eines Problems mit ihrem sie beschützenden Yeti zu Hilfe gerufen. Schon seit hundert Jahren beschützt ein Yeti die Mönche vor wilden Tieren und erhält zum Dank nahrhafte
Opfergaben und Musik. Doch seit ein paar Tagen werden die Opfergaben nicht mehr angerührt. Die Mönche sind wegen der Gefahr durch die ohne den Schutz des Yetis ungehindert umherstreifenden Schneetiger in großer Sorge. Enola, Maneki und ihr einheimischer Begleiter Tao machen sich auf den Weg zur Yeti-Höhle. Unterwegs entdecken sie einen Trupp skrupelloser Yeti-Jäger. Es ist also höchste Zeit, dem Schutzwesen der Mönche zu helfen. In der Yeti-Höhle finden sie ein verlassenes Yeti-Kind und seine tote Mutter. Sie helfen dem noch hilflosen Kind, vertreiben die Yeti-Jäger und sichern so die Zukunft der Mönche und ihres Dorfes. Gefahr durch einen Schneesturm, die Yeti-Jäger und die Schneetiger sorgen für Spannung. Durch pfiffige Ideen und den Zusammenhalt der Beteiligten kommt natürlich alles zu einem guten Ende. Die ansprechende Illustration trägt dazu bei, dass Kinder im Grundschulalter Freude an diesem Buch haben.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Auf den Spuren des Yeti
Geschichte: Joris Chamblain ; Zeichnungen: Lucile Thibaudier ; Übersetzung: Eva Schmidt-Holland
Edition HELDEN (2026)
Enola & die fantastischen Tiere ; 4
32 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8