Der Mann, der zweimal starb

Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim sind über 70 Jahre alt, haben mit dem Donnerstags-Mordclub ihren ersten Mordfall gelöst und genießen die Ruhe. Die tiefe Freundschaft der vier Senior/-innen gibt allen Kraft, das zeigt sich besonders in Krisensituationen. Der Mann, der zweimal starb Das wird der Raudi lernen, der Ibrahim das Handy raubte und ihn zusammenschlug. Und das sollen die Mafia, die örtliche Drogendealerin, und der MI 5 merken. Denn Douglas Middlemiss, Ex-Mann von Elizabeth, wird erschossen. Douglas hatte sich bei Elizabeth gemeldet, weil er den Fehler beging, die Mafia um Diamanten im Wert von 20 Millionen Pfund zu prellen, und jetzt auf der Flucht war. Elizabeth und ihre Freunde ermitteln, verknüpfen die beiden Fälle und zeigen allen, dass man Rentner nicht unterschätzen darf. Johannes Steck spricht den Text mit seiner markanten Stimme nuanciert, verleiht jeder Person den richtigen Unterton, lässt die Ironie zwischen Zeilen sehr gut aufblitzen. Beate Himmelstoß gibt Joyce, der nur scheinbar harmlosen älteren Lady, eine Tonlage, die im Nachsatz erkennen lässt, welcher Kern wirklich in ihr steckt. Es braucht am Anfang etwas, bis sich die Handlungsstränge verknüpfen, doch die Geduld zahlt sich aus, denn die Geschichte gewinnt bald an Fahrt. Es wäre hilfreich, den ersten Roman (BP/mp 21/1070) zu kennen, da zum Kreis der Ermittler nicht nur die vier Rentnerfreunde gehören und alle sich gegenseitig in ihren Entwicklungen beeinflussen. Das Hörbuch kann in allen Büchereien eingestellt werden.

Leoni Heister

Leoni Heister

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Mann, der zweimal starb

Der Mann, der zweimal starb

Richard Osman ; gelesen von Johannes Steck mit [einer weiteren] ; aus dem Englischen von Sabine Roth
Hörbuch Hamburg (2022)

2 mp3-CDs (circa 650 min)
mp3-CD

MedienNr.: 608760
ISBN 978-3-95713-261-1
9783957132611
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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