Der Zauberer von Oz
Als ein gefährlicher Wirbelsturm über Kansas fegt, gelangen Dorothy und ihr Hund Toto nicht rechtzeitig in den sicheren Keller. Sie werden in das magische Land Oz gefegt, zu den Munchkins, wo sie die freundliche Hexe des Nordens treffen. Die rät,
in die Smaragdstadt zu gehen. Bei dem dort wohnenden Zauberer könne sie Hilfe finden, um in ihre Heimat zurückzukehren. Dorothy und Toto laufen durch blühende Landschaften, wo die bunte Illustration eine heitere Stimmung einfängt. Sie treffen eine sprechende Vogelscheuche, die Dorothy begleitet, weil sie vom Zauberer Verstand erbitten möchte. Auch der Blechmann schließt sich der Gruppe an (er möchte Herz) und der Löwe (er möchte Mut) und sie gelangen nach einigen Abenteuern in die Smaragdstadt. Bei diesen Abenteuern zeigen Dorothys drei Begleiter genau die Eigenschaften, von denen sie glauben, ein Defizit zu haben. Der Zauberer verspricht Hilfe, wenn sie die böse Hexe des Westens vernichten. Dorothy gelingt das und nach weiteren magischen Abenteuern endet ihr Reise wieder zu Hause bei Onkel und Tante. Das 1900 in den USA erschienene Märchen erfährt durch diesen Comic mit der heutigen Zeit angepassten Illustrationen eine Renaissance. Und die dabei propagierten Werte Verstand, Herz (Empathie) und Mut sind immer noch aktuell.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Zauberer von Oz
L’Hermenier ; Canac ; nach dem Roman von L. Frank Baum ; aus dem Französischen von Anne Bergen
toonfish (2026)
95 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9