Die Tänzerin von Angkor Wat
Auf der Suche nach Atlantis besuchen die angehende Archäologin Amy und ihr Stiefvater die Ruinen der Tempelanlage Angkor Wat. Schnell schließt Amy Freundschaft mit der Tänzerin Sophal. Diese zeigt ihr die Geheimnisse des Tempels und führt sie in
die Mythologie der Khmer-Kultur ein. Beim Bad in einem heiligen Weiher hat Amy eine Vision der Göttin Parvati, die als Muttergöttin viele Facetten verkörpert: Zerstörung, Suche nach Weisheit, Liebe. Aber die beiden Mädchen müssen sich auch mit Verbrechern auseinandersetzen. Und beide rebellieren gegen die starren Anforderungen an Frauen. Amy möchte studieren und Sophal möchte nicht heiraten, sondern Tänzerin im königlichen Ballett werden. Dieser zweite Hardcoverband (vgl.: Der Schädel von Lubaantun - BP/mp 25/346) überzeugt durch spannende Abenteuer, differenzierte Protagonisten und besonders durch die lebhaften, intensiv farbigen Zeichnungen. Der Band ist in sich abgeschlossen, verfügt über das Expeditionstagebuch im Anhang und ein Rezept. Gerne empfohlen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Tänzerin von Angkor Wat
Szenario: Aucha ; Zeichnungen: Isabelle Lemaux-Piedfert ; aus dem Französischen von Hanna Reininger
toonfish (2025)
Die vergessenen Welten ; 2
73 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12