Bredouille
Bruno, Chef de police, findet auf einem einsamen Parkplatz eine tote Frau in ihrem Auto. Offensichtlich hat die erfolgreiche Geschäftsfrau nach einer Fehlgeburt Selbstmord begangen. Aber der anfangs so klare Fall führt doch zu Verwicklungen. Ein
Rekrut der Gendarmerie begeht schwere Verfehlungen und wird trotzdem von seinem Onkel protegiert. Bruno selbst gerät ins Fadenkreuz von grünen und rechten Politaktivisten, sein gut gemeintes Eingreifen in einem Ehestreit geht gründlich schief und er lernt Laura, Besitzerin einer schönen Bassett-Hündin, kennen. Und am Schluss kehrt auch im Périgord der allgemeine Weihnachtsfrieden ein. – Auch dem achtzehnten Fall mit Bruno fehlt es nicht an den üblichen Zutaten: köstliches Essen, amouröse Verwicklungen, aber diesmal leider sehr wenig Krimi, stattdessen ein Loblied auf das intakte Landleben in der französischen Provinz. Für Fans der Reihe.
Marion Sedelmayer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Bredouille
Martin Walker ; aus dem Englischen von Michael Windgassen
Diogenes (2026)
352 Seiten
fest geb.