Die Erbin

Jesses und Finns Vater, einst ein drogenaffiner Libertin, ist auf Mallorca verstorben und hat dort eine Finca sowie seine dritte Ehefrau Ruensa hinterlassen. Das familiäre Verhältnis war zerrüttet, die Finca ist den Geschwistern als Erbe jedoch Die Erbin sicher. Finn reist in Erwartung eines heruntergekommenen Gebäudes dorthin, doch Ruensa hat mit ihrer Tochter Roze den einstigen Treffpunkt für Künstler und Aussteiger bereits in ein kleines Schmuckstück verwandelt. Bald erliegt Finn Rozes Charme, aber immer wieder tauchen Zweifel am natürlichen Tod seines Vaters und an der wirklichen Identität der beiden Frauen auf. War Ruensas Hochzeit mit Finns Vater nur eine Scheinehe? Entsprechen Rozes Informationen über ihre Herkunft und Vergangenheit der Wahrheit? Finn bleibt trotz vieler Unklarheiten auf der Insel und heiratet Roze. Doch plötzlich zeigt er seine dunkle Seite, Schatten der Vergangenheit holen ihn ein und das Geschehen nimmt eine unvorhergesehene Wendung. Wer wurde von wem getäuscht? – Eine spannende Geschichte mit thrillerhaften, psychologischen Elementen, die leicht lesbar ist, aber am Ende einige Fragen offenlässt.

Margit Düing Bommes

Margit Düing Bommes

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Erbin

Die Erbin

JP Delaney ; aus dem Englischen von Sibylle Schmidt
Penguin Verlag (2023)

320 Seiten
kt.

MedienNr.: 619892
ISBN 978-3-328-60367-2
9783328603672
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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