Die verwunschene Wichteltür
Wichtelin Emmi freut sich riesig auf ihren ersten Tag, an dem sie durch die Wichteltür gehen und ein Kind "bewichteln" darf. Sie kennt alle Regeln auswendig: nicht gesehen werden, Ordnung machen, Süßigkeiten vom Wichtelteller essen usw. Bei ihrem
ersten Ausflug durch die Wichteltür läuft jedoch einiges schief! Weil keine Kekse auf dem Teller liegen, isst sie Schokoladenkrümel, die im Zimmer verstreut sind. Und Peng, da erscheint ein dickes Vorhängeschloss an der Wichteltür, denn Emmi hat gegen eine wichtige Regel verstoßen (keine anderen Süßigkeiten essen). Jetzt kann sie nicht mehr zurück. Und zu allem Überfluss wird sie auch noch von Theo, ihrem Wichtelkind, entdeckt! Was nun? Theo und sie beraten sich und beschließen, etwas mehr Weihnachtszauber ins Haus zu bringen. Denn Theos Opa, bei dem er gerade wohnt, hält gar nichts von weihnachtlicher Vorfreude. Also setzt Emmi ihre ganzen Wichtelkünste ein, um schließlich eine wunderbare Weihnachtsstimmung in Opas Herz zu zaubern … – Das Bilderbuch setzt voll auf den aktuellen Trend der "Wichteltüren" und erzählt eine sympathische Geschichte mit schlüssiger Handlung. Die emotionale Einstimmung auf Weihnachten mit allen Farben, Düften und Geschmäckern steht im Vordergrund. Die Bilder sind süß und grenzen ans Kitschige (viel Goldlack), was Kinder aber sicher nicht stören wird. Wer ein passendes Bilderbuch zum Thema "Wichteltür" sucht, wird hier fündig. Geeignet für Kinder ab ca. 4 Jahren.
Vanessa Görtz-Meiners
rezensiert für den Borromäusverein.
Die verwunschene Wichteltür
Ann-Katrin Heger ; Illustrationen: Marina Krämer
Arena (2023)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4