Tote klagen an
Cassie Raven, die punkige Sektionsassistentin, ist zurück und mit ihr die feine, etwas steife Polizistin Phyllida Flyte. Cassie Raven hat die Gabe, mit den Toten zu „sprechen“, sie fühlt/hört Mitteilungen, wodurch sie verschlüsselt Hinweise
erhält. Um eines klarzustellen: Dieser Thriller ist weder esoterisch noch mystisch – obwohl die Toten zu Wort kommen. Da Cassie seit längerem keine „Nachrichten“ mehr erhalten hat, zweifelt sie an ihrer Berufung und überlegt, ihren Job zu kündigen. Doch dann treibt eine Leiche an ihr Hausboot, die rätselhaft rasch verwest und schließlich doch zu ihr „spricht“, was sie auf die entscheidende Spur bringt. In dem Krimi geht es u.a. um den Umgang der Polizei mit Homosexualität, auch in den eigenen Reihen. Er ist gut geschrieben, fundiert, mit interessanten Charakteren und ist eine gute Unterhaltung. Die Reihe macht Spaß. Empfohlen für alle Bestände.
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Tote klagen an
A. K. Turner ; aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger
Droemer (2024)
384 Seiten
kt.