Der letzte Zauberspruch
Es ist noch nicht lange her, dass Dulcinea die böse Hexe überlistet und mit Hilfe des erbeuteten Zauberbuchs ihren in einen Baum verwandelten Vater gerettet hat (BP/mp 21/608). Seither bemüht sie sich, mit diesem magischen Buch das Zaubern zu lernen.
Als ihr Vater zum Markt fahren will, beschließt die Kleine, dieses Mal nicht mitzukommen. Was soll schon passieren, wenn man ein Zauberbuch und mit der sprechenden Ente Luna eine beste Freundin zur Seite hat? Doch dann taucht plötzlich die fiese Schwester der bösen Hexe auf. Auf ihrer Jagd nach dem Zauberbuch machen die beiden Hexen Dulcinea und Luna das Leben schwer. Erst die Begegnung mit einem uralten Zauberer und einem feuerspeienden Drachen bringen Dulcinea auf eine Idee, wie sie die Hexen besiegen könnte. Doch bevor man einen Zauberspruch laut ausspricht, sollte man sie die möglichen Folgen sehr gut überlegen… – Auch mit diesem zweiten Buch rund um die selbstbewusste Dulcinea liefert Könnecke eine wendungsreiche und immer spannende Geschichte, bei der für die mutige Heldin und ihre nicht ganz so mutige Ente so einiges schiefgeht. Könneckes gewohnt markante Illustrationen erzählen mit einigem Augenzwinkern von den gruseligen und den lustigen und befreienden Momenten dieser Abenteuerreise und bebildern gekonnt diese empfehlenswerte Geschichte, die sich zum Vorlesen genauso gut eignet wie zum Selberlesen.
Angelika Rockenbach
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der letzte Zauberspruch
Ole Könnecke
Hanser (2026)
147 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5