Am Meer ist es schön
Die Eltern versprechen der achtjährigen Susanne einen wunderschönen Aufenthalt zusammen mit anderen Kindern an der Nordsee. Susanne hat vom Hausarzt diesen Kuraufenthalt verordnet bekommen. Doch der Aufenthalt erweist sich als schrecklich, da die
Kinder dort furchtbar schikaniert werden, und als Susanne ihren Eltern in ihrem Brief davon berichtet, muss sie diesen wegwerfen und nach dem Diktat einen passenden verfassen. Sie lernt dort Matti kennen, der inzwischen gelernt hat, sich zu fügen. Die Kinder werden gedrillt und bei Ungehorsam hart bestraft. Durch einen Zufall werden die Zustände dort öffentlich bekannt. – Leider war es in den 60er Jahren fast üblich, dass Kinder in Verschickungsheimen gedrillt und körperlich misshandelt wurden, wie es die Autorin in diesem Buch sehr berührend schildert. Allen interessierten Lesern sehr zu empfehlen.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Am Meer ist es schön
Barbara Leciejewski
List (2025)
351 Seiten
fest geb.