Der phantánasische Schlüssel
Aus den ersten beiden Bänden (BP/mp 24/932, 25/352) sind die wichtigsten Personen schon bekannt: besonders für die Erhaltung von Büchern und Fantasie prädestinierte Menschen und die Buks, Buchschutzgeister, die bestimmte Büchergenres repräsentieren.
Bei den Menschen spielen die Kinder Finn und Geraldine eine wichtige Rolle. Sie tauchen ab nach Fantasien, obwohl es ihnen verboten ist. Und sie erleben dort fantastische Abenteuer. Finns Zwillingsschwester Nola macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder, denn das unkontrollierte Abtauchen in Bücher kann gefährliche Folgen haben. Außerdem ist der Buchteufel Lucius Degen zurückgekehrt und soll im Auftrag des Ordens der Anthanær den magischen Schlüssel finden und alle Fantasie in den Büchern vernichten. Dazu taucht das zwielichtige Mädchen Rikki auf, scheinbar hilfreich, aber unter bösem Einfluss stehend. Und ein neuer Buchgeist kommt zur Welt und sorgt für lustige Verwirrungen. Die Kenntnis der Vorgängerbände ist für das Leseverständnis zwingend notwendig, denn die vielen miteinander verwobenen Erzählstränge können auch verwirrend sein und müssen aufmerksam verfolgt werden. Am Ende sind selbstverständlich alle Gefahren überwunden – bis auf das Verschwinden Rikkis. Und das legt das Erscheinen eines weiteren Bandes nahe.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der phantánasische Schlüssel
Nina George, Jens J. Kramer ; mit Illustrationen von Hauke Kock
Planet! (2026)
Die magische Bibliothek der Buks ; [3]
413 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10