Manchmal kriegt man einfach die Krise
Diesmal besucht Jola ihren Freund Finn in Berlin und ihr größter Wunsch ist es, in der Großstadt eine Party zu feiern. Doch zunächst mischen sie zusammen mit Finns Freund Carlo die Dreharbeiten zu einem Krimi auf. Sie spielen selbst ein bisschen
Krimi, indem sie für Finns frühere Nachbarin, die jetzt im Altenheim lebt, deren ehemalige Wohnung nach einem Familienschatz durchstöbern. Und dann steigt die Party, aber ganz anders als die drei Zwölfjährigen dies geplant hatten. Auch diese turbulente Geschichte ist, wie die beiden Bände davor, leicht zu lesen und zu verstehen. Die Mischung aus Spannung, Sentimentalität, Spontanität und Witz macht sie zu einer fesselnden Unterhaltung und für junge Leser ab 11 Jahren empfehlenswert, auch dann, wenn man die ersten Geschichten um Jola und Finn nicht kennt.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.

Manchmal kriegt man einfach die Krise
Martin Muser
Carlsen (2020)
Kannawoniwasein! ; [3]
158 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10