Ein Weihnachtswunder namens Fred
Dieses Jahr wollen Emma, ihr Bruder Paul, Mama und Papa Weihnachten anders feiern. Da Opa Fred gestorben ist, haben Mama und Papa beschlossen, über Weihnachten in Urlaub zu fahren. Doch es kommt ganz anders. Erst hat Papa bei der Buchung das falsche
Jahr angegeben – der Urlaub findet erst nächstes Jahr statt – und dann schneit auch noch ein Eichhörnchen-Katze-Biber oder was auch immer herein und bringt alles durcheinander. Einfühlsam wird geschildert, wie die Familie Opa Fred vermisst, um ihn trauert und wie viel sie in seinem Haus an ihn erinnert. Emma beschreibt nicht nur ihre Gefühle, sondern auch die ihrer Eltern. Trotzdem kommt der Humor in dieser Geschichte – in Form des Frettchens, das alles durcheinanderwirbelt – nicht zu kurz. Und so wird der Heiligabend schließlich doch zu einem besonderen Erlebnis. Die zum Teil großformatigen Illustrationen spiegeln dies alles wider. – Für alle Bestände empfohlen.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Weihnachtswunder namens Fred
Rebecca Elbs ; mit Bildern von Lena Winkel
Carlsen (2024)
27 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6