Pepper
Pepper wächst als Einzelkind bei ihrer Mutter, einer engagierten Kommunalpolitikerin, in der Hamburger Hafencity auf. Ihr größter Wunsch ist es, endlich ihren Vater kennenzulernen, doch die Mutter verweigert beharrlich jede Auskunft. Alle Fragen,
die Pepper an ihren Vater hat, sammelt sie in einem Notizbuch. Dort notiert sie als Zehnjährige auch eine Liste mit Dingen, die man unbedingt können oder ausprobiert haben muss, um groß zu sein. Vieles davon erledigt sie bis zu ihrem 17. Geburtstag, als ein einschneidendes und ereignisreiches Lebensjahr beginnt: Pepper macht den Führerschein, besteht das Abitur, beginnt ein Praktikum in einer Seniorenresidenz – und erfährt den Namen ihres Vaters. Das Kennenlernen der beiden braucht Zeit, und gemeinsame Zeit ist etwas, was Vater und Tochter nicht mehr haben. – Empathisch, fantasie- und humorvoll erzählt Nils Mohl die Geschichte eines begabten, willens- und durchsetzungsstarken, aber auch verletzlichen Teenagers. "Pepper" ist ein beachtenswerter Roman über das Erwachsenwerden, über Familie, Liebe, Freundschaft und Verlust. Absolut lesenswert und für alle Bestände sehr gerne empfohlen.
Gertrud Plennert
rezensiert für den Borromäusverein.
Pepper
Nils Mohl
Rotfuchs (2026)
270 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14