Tiere in der Nacht
Die Zielgruppe, Grundschulkinder ab der 2. Klasse, wird schnell in das Thema eingeführt, da das erste der sieben Kapitel den Igel im heimischen Garten behandelt. Fotos von einem ausgewachsenen Igel, einem Igel-Baby und einem Laubhaufen-Nest veranschaulichen
die Lebensweise dieses Tieres. Außerdem werden Waschbären, Marder und Siebenschläfer vorgestellt. Am Ende jedes Kapitels kann in einem kurzen Lesequiz mit zwei Fragen überprüft werden, ob die Sachinformationen richtig verstanden wurden. Daraufhin folgt Interessantes über nachtaktive Tiere in der Luft und unter der Erde. So lernt man beispielsweise, dass Fledermäuse ihre Beute mithilfe von Echoortung jagen und dass Gartenlampen Leuchtkäfer irritieren können. In den letzten beiden Kapiteln werden Wildkatzen beschrieben und andere Tiere porträtiert, die besonders abends oder nachts gut zu hören sind. Die Vermittlung erfolgt altersgerecht und pädagogisch wertvoll. Am Ende des Buches gibt es auf einer Doppelseite das "große Lesequiz", welches das neu erworbene Wissen abfragt. – Das Sachbuch aus der bewährten Reihe "Was ist was" mit anschaulichen Illustrationen und kinderfreundlichen Antworten eignet sich hervorragend, um Kindern die Welt der nachtaktiven Tiere näherzubringen.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Tiere in der Nacht
Sonja Meierjürgen ; Illustrationen: Katharina von Freeden [und eine weitere]
Tessloff (2024)
Was ist was : Erstes Lesen easy! ; Band 17
48 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7