Stalker
Für Eric Sander ist es die große Chance: von der Theaterbühne in den „Tatort“. Er hat gute Kritiken und kann von einem Karrieresprung träumen. Die Zahl seiner Fans in den sozialen Netzwerken steigt schon direkt nach der Ausstrahlung. Doch dann
dreht sich das Blatt, denn jemand gibt sich als Eric aus und kapert dessen Identität. Der Unbekannte macht dem Schauspieler schwere Vorwürfe. Ist das alles ein dummer Scherz oder möchte hier jemand Eric vernichten? Spätestens als seine Frau und sein Sohn verschwinden, ist klar, dass die Lage mehr als ernst ist. Eric soll der Öffentlichkeit erklären, dass er als Kind einen Mord begangen hat. Er selbst hat keine Erinnerung daran, seine Eltern leben nicht mehr und seine „Oma“ ist dement. Erst nach und nach lichten sich die Nebel und es wird klar, dass Eric als Kind schlimme Dinge erleben musste und er wohl nicht der ist, der er zu sein glaubt. Arno Strobel sorgt erneut für packende und nervenaufreibende Spannung, die Stimme von Sascha Rotermund passt hervorragend zum Stoff. Wie bei Strobel nicht anders zu erwarten, gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Mehr als sieben Stunden Thrillerunterhaltung.
Felix Stenert
rezensiert für den Borromäusverein.
Stalker
Arno Strobel ; Sascha Rotermund liest
argon hörbuch (2024)
1 mp3-CD (circa 435 min)
mp3-CD