Als der Mond die Sterne ordnen wollte
Eines Nachts sitzt der Mond auf seiner Schaukel und will die in der Kiste liegenden Sterne sortieren und für jeden den besten Platz am Himmel finden. Zunächst sortiert er sie nach der Größe, doch das überzeugt ihn nicht. Nach Gewicht und auch
nach Helligkeit ordnet er sie und auch das gefällt ihm nicht. Schließlich ordnet er die Sterne nach Farben. Dann versucht er, sie in geometrischen Formen an den Himmel zu setzen, doch da sträuben sich einige. Als er laut niesen muss, wirbeln die Sterne schließlich alle von selbst an ihren Platz. Ein kleiner Stern bleibt auf der Schaukel neben dem Mond sitzen; ihn sieht man auch heute noch in klaren Nächten. – Mithilfe eines QR-Codes kann man sich die Geschichte von Lena Raubaum gekonnt stimmungsvoll und mit hinterlegter Musik vorlesen lassen. Eine himmlische Gute-Nacht-Geschichte mit knuddeligem Mond im blauen Nachthimmel darüber, dass die Dinge manchmal ganz von selbst ihren Platz finden.
Melanie Schubert
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Als der Mond die Sterne ordnen wollte
Lena Raubaum ; Illustrationen: Zuzanna Kowalska
Vermes-Verlag (2025)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4