Der verlorene Schlüssel

Das Fahrgeschäft, das als Zeitreiseportal dient, wurde im ersten Teil („Der gestohlene Kristall: BP/mp 26/344) zerstört. Für Liv gibt es keinen Weg mehr, Jaro zu treffen. Als dann auch noch ein merkwürdiges Flimmern am Horizont erscheint und Der verlorene Schlüssel Stück für Stück die Welt zu verschlingen beginnt, weiß Liv sofort, dass sie einen anderen Weg für eine Zeitreise finden muss. Nicht nur um Jaro wiederzusehen, sondern auch um die Welt zu retten. Doch die Reise durch ein neues Portal hat einen hohen Preis für Liv, da sie stückweise ihre Erinnerungen verliert. Jetzt heißt es nicht nur die Welt retten, sondern auch ihre Erinnerungen. – Es geht gleich wunderbar weiter in der Geschichte und es ist ratsam, den Auftaktband der Dilogie zu kennen, um dem Geschehen problemlos folgen zu können. Die Autorin versteht es erneut, Spannung aufzubauen. Liv wirkt sehr authentisch in ihrem Handeln und ihr Mut, Ehrgeiz und Entschlossenheit sind bewundernswert. Aber nicht nur das bringt ordentlich Schwung in die Geschichte, auch das Auftauchen alter Bekannter lässt eine aufregende Dynamik entstehen, die die Lesenden bis zum Ende mitfiebern lässt. Die Geschichte liest sich locker leicht und lässt schnell Bilder und Erinnerungen von eigenen Jahrmarkterfahrungen aufkommen. Wer Zeitreisegeschichten liebt, sollte diese Buchreihe unbedingt lesen.

Christiane Panradl

Christiane Panradl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der verlorene Schlüssel

Der verlorene Schlüssel

Lena Hach
Beltz & Gelberg (2026)

Jahrmarkt der Zeitreisenden ; 2
237 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 756062
ISBN 978-3-407-75255-0
9783407752550
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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