Das Vermächtnis
Simon Latch ist ein Allerweltsanwalt in einer Kleinstadt in Virginia. Die sich anbahnende Trennung von seiner Frau und Wettschulden verschärfen seine angespannte finanzielle Lage. Da schneit eines Tages Eleanor Barnett herein. Die ältere Witwe möchte
ein neues Testament aufsetzen lassen. Sie hat ihren Mann beerbt. Von 20 Millionen Dollar ist die Rede. Für Simon ist das Mandat ein Geschenk des Himmels. Aber kurz darauf ist Eleanor tot, und Simon findet sich als Hauptverdächtiger auf der Anklagebank wieder. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Das Geschworenengericht spricht ihn einstimmig schuldig. Simon hat nur eine Chance, der Todesstrafe zu entgehen: er muss den wahren Täter entlarven und das Gericht von seiner Unschuld überzeugen. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Uhr. – Ein typischer Grisham, ein Justizthriller vom Feinsten mit einigen überraschenden Wendungen, ein dicker Schmöker, der sicher bei vielen Fans des Autors gut ankommen wird. Überall möglich.
Marion Sedelmayer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Vermächtnis
John Grisham ; aus dem Amerikanischen von Imke Walsh-Araya und [einer weiteren]
Heyne (2026)
476 Seiten
fest geb.