Die Freundin der Braut
Der Mittdreißiger Jean-Pierre Morel erhält eine Einladung zur Hochzeit seines ehemals besten Freundes auf ein Schloss in Aquitanien. Er beschließt, die alte Freundschaft wiederaufleben zu lassen und mit dem Auto zum südfranzösischen Schloss zu
fahren. Doch da passiert ein Missgeschick nach dem anderen: eine Ex-Freundin taucht auf, seine Mutter verstaucht sich den Fuß und unterwegs hält ihn an einer Tankstelle eine nervige Rothaarige auf. Da er seine Einladung vergessen hat, landet er schließlich verspätet auf einem Schloss, findet aber unter den Hochzeitsgästen seinen Freund nicht, dafür aber die Rothaarige … Zu guter Letzt stellt sich heraus, dass er auf der falschen Hochzeit gelandet ist, aber dafür die Liebe gefunden hat. Nicolas Barreau ist seit „Das Lächeln der Frauen“ ein Garant für bezaubernde französische Komödien. Nun hat sich herausgestellt, dass der hübsche junge Autor in Wahrheit eine gestandene deutsche Verlegerin ist – völlig unabhängig davon ist auch dieser neue Roman, der hauptsächlich im Süden Frankreichs spielt, eine herrlich romantische und amüsante Unterhaltung. Als Wohlfühllektüre empfohlen.
Ileana Beckmann
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Freundin der Braut
Nicolas Barreau
Kindler (2024)
270 Seiten
fest geb.