Kiki zieht ein
Lina hört eines Tages ein seltsames Geräusch im Gartenschuppen und findet dort ein kleines, scheues Kätzchen. Sie versucht, Vertrauen zu dem kleinen Fellknäuel zu fassen, doch Katzen sind sehr vorsichtig. Mit ein wenig Geduld und genügend Futter
wird die kleine Katze aber bald zutraulich. Lina freut sich riesig, dass sie sich anfreunden, und gibt ihr den süßen Namen Kiki. Sie spielen zusammen, und Kiki fühlt sich so wohl, dass sie schnurrt wie Papas Rasierer. Alles ist wunderbar! Als Lina das kleine Kätzchen nach Hause bringt, haben ihre Eltern allerdings Bedenken. Es könnte ja sein, dass Kiki von jemandem vermisst wird. Oje, Lina möchte Kiki auf keinen Fall mehr hergeben. Doch es vermisst sie keiner, und Kiki darf bei Lina bleiben. Eines Tages ist Kiki jedoch verschwunden und kommt länger nicht zurück. Lina vermisst ihr neues Haustier ganz arg und freut sich, dass Kiki nach einigen Tagen wieder zurück ist, als wäre nichts gewesen. So muss Lina lernen, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und ihre Freiheit brauchen. – Die kleine Katze Kiki bringt Leseanfängern spielend das Lesen bei. Der Comic-Stil spricht die jungen Leser an, die großformatigen und ansprechenden Illustrationen unterstreichen die lebendige Geschichte. Die Texte sind leicht verständlich und erklären spielend die Bindung zwischen Mensch und Tier. Die kleine Katzenschule am Ende des Buches zum Umgang mit Katzen ist hilfreich für zukünftige junge Katzenhalter. Zum Lesenlernen perfekt – Tiergeschichten machen immer Spaß!
Sonja Gast
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Kiki zieht ein
Judith Allert ; mit Bildern von Hanna Tkachenko
Oetinger (2025)
Super Leichtes Lesen
57 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6