Mein Name ist Emilia del Valle

Emilia del Valle wird 1866 als Tochter einer Irin und eines Chilenen aus hohem Haus in San Francisco geboren. Der Vater machte sich schon vor ihrer Geburt aus dem Staub, hinterließ ihr aber ihren Nachnamen del Valle. Emilia wird Autorin von Groschenromanen Mein Name ist Emilia del Valle und schafft es, eine Stelle bei der Zeitschrift "Examiner" zu ergattern. Dort gelingt es ihr, sich als ernsthafte Journalistin durchzusetzen, und sie wird zur Berichterstatterin im grausamen chilenischen Bürgerkrieg, der 1891 beginnt. Dabei soll sie über das Leben im Land schreiben, während ihr Kollege Eric Whelan, in den sie sich verliebt, als Kriegsreporter über die Kämpfe berichten soll. Emilia gerät unversehens mitten in die Geschehnisse des Bürgerkriegs, in dem die Anhänger des Präsidenten den aufständischen Kongressanhängern gegenüberstehen. Sie versorgt und pflegt dort verwundete Soldaten. Ihr eigentlicher Wunsch ist jedoch, ihre Wurzeln kennenzulernen und von ihrem Vater anerkannt zu werden. Neben der chilenischen Geschichte spielt die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft eine große Rolle. Mit Emilia hat die Autorin eine starke Frauenfigur erschaffen, der Mala Emde die passende Stimme verleiht.

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Mein Name ist Emilia del Valle

Mein Name ist Emilia del Valle

Isabel Allende ; gelesen von Mala Emde und [einem weiteren] ; aus dem Spanischen von Svenja Becker
der Hörverlag (2025)

1 mp3-CD (circa 644 min)
mp3-CD

MedienNr.: 623151
ISBN 978-3-8445-5438-0
9783844554380
ca. 26,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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