Ronny, das Pferd und Gerd das Pferd und Bente die Ente
Gerd, das prachtvoll aussehende Pferd, und Ronny, das verwuschelte und zerknautscht aussehende Pony, sind Freunde und leben mit anderen Tieren auf einem Hof. Als eine streitsüchtige Ente neue Mitbewohnerin wird, ist es aus mit der Idylle. Bente schließt
sich sofort dem attraktiven Gerd an, sucht distanzlos seine Nähe und verdrängt alle anderen Tiere, vor allem Ronny; sie ist einfach unausstehlich. Während Ronny die Ausgrenzung stoisch erträgt und es sich dennoch schön macht, reagiert Gerd zunehmend genervt und "flippt" schließlich völlig aus. Bald danach zeigt sich, dass die Ente sich mittlerweile mit dem skurrilen Pony sehr wohl fühlt – ihre Aggression entsprang wohl dem Gefühl, nur durch Ausgrenzung von vermeintlichen Konkurrenten einen Freund gewinnen zu können. – Die auf das Wesentliche konzentrierten doppelseitigen Illustrationen, die dank eines karikaturistisch geprägten Stils sehr humorvoll wirken, vermitteln dank ausdrucksvoller Mimik und Körpersprache das Geschehen so gut nachvollziehbar, dass das Buch auch ohne den meist geschmeidig gereimten Text eine gewinnbringende Betrachtung ermöglicht. Wie der Vorgänger („Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd“, BP/mp 25/912) für Kinder ab 4 Jahren gerne empfohlen.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Ronny, das Pferd und Gerd das Pferd und Bente die Ente
eine Geschichte von Kai Lüftner ; mit Bildern von Wiebke Rauers
Coppenrath (2026)
Ronny, das Pferd und Gerd das Pferd ; [2]
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3