Wehe, wer die Toten weckt

Fred ist neu an der Schule und schon deshalb das beliebteste Mobbing-Ziel der Clique um Aaron. Zusammen mit Franz teil er sich die Aufmerksamkeit der „Orks“. Mal mehr, mal weniger erfolgreich versuchen die beiden nicht aufzufallen. Freds Mutter Wehe, wer die Toten weckt ist Friedhofswärterin auf dem Friedhof in Köpenick. Dort wohnen die beiden auch. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass Fred nachts auf dem Friedhof nach dem Rechten sieht. Bei einer seiner Rundgänge betritt er eine Gruft und entdeckt dort mehrere Figuren aus Stein. Eine Figur hat ein Pergament, das er mitnimmt. Er und Franz versuchen, den Text auf dem Pergament zu verstehen. Gemeinsam kommen sie hinter das Geheimnis und versuchen, die versteinerte Familie zu erlösen. Dies gelingt, allerdings wird bei der Aktion auch das Haustier, ein Leistenkrokodil, wieder lebendig. Dies sorgt für allerhand Verwirrungen. – Auf sehr humorvolle Art wird die Geschichte von Fred und Franz erzählt. Die beiden sind sich ihrer Rollen durchaus bewusst und machen das Beste daraus. Im Verlauf der Geschichte gewinnen Fred und Franz immer mehr an Selbstvertrauen. Zeitungsartikel und Chatverläufe lockern den Text auf. Die Illustrationen sind schwarz-weiß und unterstützen die Gruselmomente im Buch. Das Buch ist eine Neuauflage und im Original 2016 erschienen. – Gerne empfohlen.

Angela Hagen

Angela Hagen

rezensiert für den Borromäusverein.

Wehe, wer die Toten weckt

Wehe, wer die Toten weckt

Kai Lüftner ; mit Illustrationen von Fréderic Bertrand
Coppenrath (2025)

Die Finstersteins ; 1
211 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 622765
ISBN 978-3-649-65220-5
9783649652205
ca. 14,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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