Einfach nicht totzukriegen
Kaum hat Fred seiner Mutter alles erzählt, geht das Abenteuer mit den Finstersteins auch schon weiter. Sie bringen die Grafenfamilie im Kellergewölbe der Friedhofskapelle unter. Franz, Freds Freund, hilft ihnen, ihre Familiengeschichte zu recherchieren,
immerhin fehlen ihnen 400 Jahre. Dabei wird er vom Druiden Bente unterstützt. Gleichzeitig machen Fred und Franz weiterhin die „Orks“ das Leben schwer. Unverhofft bekommen sie Unterstützung von den Zwillingen der Grafenfamilie. Bei einem Ausflug finden sie die Stelle, an der der Herrschaftssitz der Finstersteins war. Gleichzeitig kommen sich Fred und Sina näher. Doch dann verschwindet der Druide und die Ereignisse überschlagen sich. – Trotz der Zusammenfassung der Handlung am Anfang des zweiten Teils, empfiehlt es sich, den ersten Band („Wehe, wer die Toten weckt“, Bespr. online) gelesen zu haben. Fred und Franz sind ein Team, das sich sehr gut ergänzt. Wenn Fred auch meist das Gefühl hat, ein Freak zu sein. Doch in den entscheidenden Momenten, reagiert er wie ein Held. Auch in diesem Band kommt der Humor nicht zu kurz. Die abgedruckten Zeitungsartikel und Chatverläufe bieten ein abwechslungsreiches Leseerlebnis. – Die Reihe ist breit einsetzbar und sehr zu empfehlen.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Einfach nicht totzukriegen
Kai Lüftner ; mit Illustrationen von Fréderic Bertrand
Coppenrath (2026)
Die Finstersteins ; [2]
215 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9