Die wandernde Insel
Lenny Hunter und seine Mystery-Crew sind so etwas wie "Indiana Jones" für Kinder – Abenteuer in ungewöhnlichen Szenerien, Helden zur Identifikation, fiese Gegenspieler und ein altersgerechter, spannender Plot gehören dazu (zuletzt: BP/mp 24/912).
Diesmal entdeckt Rusty, das sprechende Flugzeug, mitten im Ozean eine Insel, die auf keiner Karte verzeichnet ist – schnell kommen die Freunde darauf, dass es sich um die sagenumwobene wandernde Insel handeln muss, die sich nur durch Zufall finden lässt. Als ob das nicht schon herausfordernd genug wäre, wird dort auch ein Schatz vermutet. Die Insel präsentiert sich als ein üppiges Paradies und wird von Exoten wie dem "Echo-Floh" oder der "Quassel-Assel" bewohnt. Leider tauchen auch die alten Widersacher mit Anführer Don Wuff wieder auf, doch als sich die Insel als Rücken eines Dinosauriers entpuppt, der sich durch das ganze Spektakel gestört fühlt, fliehen die Gangster. Die Mystery-Truppe erkennt, dass der Schatz der Insel aus den vielen Pflanzen besteht, die der erste Entdecker verbuddelt hat – so wird neben viel Action und Komik auch noch ein nachhaltiger und ökologischer Aspekt eingebracht – und auch der nächste Fall deutet sich schon an. Begleitet von üppigen, ansprechenden und aussagekräftigen Illustrationen kann das textlich sehr umfangreiche Abenteuerbuch allen Beständen gerne empfohlen werden, für Kinder ab 5 Jahren.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Die wandernde Insel
eine Geschichte von THiLO ; mit Bildern von Silvio Neuendorf
Coppenrath (2025)
Lenny Hunter ; [3]
[34] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5