Die Rache des Uhrmachers

Im 16. Band der beiden Ermittler Lincoln Rhyme und seiner Partnerin Amelia Sachs wird der "Uhrmacher", Protagonist in einem früheren Krimi (Band 7 der Reihe) erneut zum Gegenspieler des gelähmten Rhyme, der vom Rollstuhl aus mit seiner brillanten, Die Rache des Uhrmachers außergewöhnlichen Fähigkeit, sich in die Täter zu versetzen, das gesamte Geschehen koordiniert. Alles beginnt damit, dass ein hoher Baukran umstürzt, von den Tätern mit einer Forderung nach gerechtem Wohnungsbau verknüpft; weitere Kranunfälle sollen folgen. Schnell erkennt Rhyme, dass dies nur eine vorgetäuschte Aktion ist. In Wahrheit geht es offenbar um ein Attentat auf den Präsidenten, doch auch das ist nicht der tatsächliche Hintergrund. – Jeffery Deaver liefert erneut ein Musterbeispiel für einen herausragenden, außerordentlich spannenden Thriller. Er lässt Rhyme und Sachs faszinierende Gedanken entwickeln, führt den Leser überzeugend auf falsche Fährten, bis sich schließlich herausstellt, dass der Uhrmacher es nur auf Rhyme abgesehen hat. Und am Ende – wie nicht anders zu erwarten – setzen sich doch die Guten durch. – Allen Büchereien sehr empfohlen. Und bei der Gelegenheit die im Bestand noch fehlenden Bände ergänzen.

Wilfried Funke

Wilfried Funke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Rache des Uhrmachers

Die Rache des Uhrmachers

Jeffery Deaver ; Deutsch von Thomas Haufschild
blanvalet (2025)

479 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 621619
ISBN 978-3-7645-0898-2
9783764508982
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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