Die Kuh Ute in den Bergen
Die Kuh Ute mag eines nicht am Sommer: Ihre Freundin Franziska fährt in die Ferien und sie darf nicht mitkommen. Doch diesmal lässt sie nicht locker; mit guten Argumenten überzeugt sie das Mädchen und deren Familie, den Berg-Urlaub mitmachen zu
dürfen. Logistisch ist das nicht so einfach, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Doch bald zeigt sich, das Ute eine ausgesprochene Stadtkuh ist, es gelingt ihr nicht, sich die neue Umgebung anzupassen. Schließlich geht sie einfach ihren eigenen Weg – schließt sich Wanderern an, klettert auf Gipfel, schlägt Salti und wird berühmt. – In einer gekonnten Mischung aus Realismus und fantastischen Elementen – so bleibt die Kuh zwar ein Tier, hat aber dennoch sozialen Umgang und Kommunikation mit Menschen – ermuntert das Buch dazu, auch scheinbar Unmögliches anzugehen und eigene Wege zu beschreiten. Der Text ist erzählerisch breit und umfangreich, sehr zum Vorlesen geeignet; die Illustrationen sind vereinfacht, dabei sehr klar, fast plakativ und in einem träumerisch verwaschenen Aquarellstil gehalten. Für Kinder ab 5 Jahren breit empfohlen, nicht nur als Urlaubslektüre!
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Kuh Ute in den Bergen
Ingo Schulze ; Bilder: Hanna Zeckau
Tulipan Verlag (2025)
Die Kuh Ute ; [2]
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5