Herbsthundewetter
Der kleine Welpe Henri würde gerne alleine draußen im bunten Herbstlaub spielen. Aber Finn sagt, das geht erst nächstes Jahr, wenn er größer ist. Aber der Junge erzählt seinem Hündchen vom Wetter und den Jahreszeiten. Und Henri träumt sich
in den Nebel, lernt den Frost kennen, hört von Eis und der Stille des Winters. Er erfährt, dass die Blumen unter dem Schnee schlafen und auf das Gute-Laune-Wetter warten. Dann glitzert Morgentau auf dem Rasen und die Schmetterlinge tanzen bis zu den heißen Sommertagen. Und so träumt sich der kleine Hund durch das ganze Jahr, bis er eines späten Abends wieder nach Hause zu Finn kommt. – Eine sehr poetische Geschichte, die die kleinen Zuhörer auf eine Reise durch Henris wunderbare Wahrnehmungen im Jahreslauf durch die Natur begleiten. Die Illustrationen sind realistisch, aber zeichnerisch so verfremdet, dass sie künstlerisch in einem fast impressionistischen Stil anmuten. Dadurch bleibt viel Raum für eigene Vorstellungen und regen zum Entdecken und Erzählen an. Der kleine neugierige Hund bietet eine ideale Identifikationsfigur für kleine Kinder.
Denise Müller
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Herbsthundewetter
Andreas Steinhöfel ; Illustrationen: Dirk Steinhöfel
Carlsen (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3