Dieses klare Licht in den Bergen

Die Buchhändlerin Marion erzählt tagebuchartig die Geschichte ihrer Liebe in und zu den Bergen: Sie zieht mit 24 Jahren aus ihrer Heimat Annecy weg und kauft sich in Chamonix, mitten in den französischen Alpen, eine kleine Buchhandlung. Dieses klare Licht in den Bergen Der junge Bergführer Pierre kommt immer öfter zu ihr, um in Büchern zu schmökern, sich mit ihr anzufreunden und sie schließlich zum Bergsteigen mit ihm zu animieren. Dabei verliebt sie sich in ihn, sie heiraten, können aber keine Kinder bekommen und entfremden sich deshalb allmählich wieder, bis jeder von beiden wieder sein eigenes einsames Leben zwischen den Bücherregalen oder zwischen den Felshängen und Gletscherspalten führt ... - Diese zarte und dann doch überraschend abrupt im ewigen Eis endende Liebesgeschichte wird in diesem Debütroman des französischen Autors sehr leise in klarer und einfacher Sprache erzählt und reißt den Leser mit in die Strudel der immer unberechenbar verlaufenden Linien der Liebe unter Menschen. Für Liebhaber zarter, aber doch realistischer Liebestragödien eine sinnvolle und lesenswerte kleine Geschichte, die vor allem auch wegen ihrer zarten Sprache zu empfehlen ist. (Übers.: Claudia Steinitz)

Georg Bergmeier

Georg Bergmeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Dieses klare Licht in den Bergen

Dieses klare Licht in den Bergen

Jean-Philippe Mégnin
Nagel & Kimche (2011)

124 S.
fest geb.

MedienNr.: 349989
ISBN 978-3-312-00479-9
9783312004799
ca. 12,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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