Es war einmal in Italien

Die aparte und selbstbewusste Contessa Silvia di Boccamera und ihr Mann Ippolito Odin, ein reicher Grundbesitzer, sind kinderlos und entscheiden sich, den Waisenjungen Pietro bei sich aufzunehmen und ihn zu ihrem Erben zu machen. Dem Es war einmal in Italien neu gegründeten Königreich Italien schuldet Ippolito sein gesamtes Vermögen. Ihm steht das Wasser bis zum Hals. Als er keinen Ausweg mehr sieht, nimmt er sich das Leben und hinterlässt seine Frau verarmt und ohne Besitz. Auf der Flucht vor den Vollstreckungsbehörden verschlägt es Silvia und Pietro nach Rom, wo die Kirche an der Macht ist. Doch die beiden wähnen sich nur kurz in Sicherheit, denn Rom ist ein gnadenloses Pflaster. In den verdreckten Straßen der Stadt ist es gefährlich und die Revolution und damit die Befreiung vom Joch der Kirche sind förmlich greifbar. Im jungen Revolutionär Ludovico findet Pietro schnell einen Freund, über den er die Bekanntschaft von Marta macht, einem Zirkusmädchen, die ebenfalls für ein geeintes Italien kämpft. Ihr Ziehvater Melo, ein großer Revolutionär, schöpft durch den Tatendrang des Mädchens neuen Mut und gemeinsam kämpfen sie für eine neue Zeit. - Ein dichtes und sehr vielschichtiges Werk über die Zeit des Risorgimento in Italien, über Korruption, Habgier und die Liebe zum Leben und der Freiheit. Unbedingte Leseempfehlung - allen Beständen empfohlen.

Christine Tapé-Knabe

Christine Tapé-Knabe

rezensiert für den Borromäusverein.

Es war einmal in Italien

Es war einmal in Italien

Luca Di Fulvio ; aus dem Italienischen von Elisa Harnischmacher
lübbe (2020)

716 Seiten : Karte
kt.

MedienNr.: 602739
ISBN 978-3-404-18343-2
9783404183432
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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