Mozarts letzte Arie

Wien im Dezember 1791, wenige Tage nach Wolfgang Amadé Mozarts Tod. Maria Anna von Berchtold, Mozarts Schwester "Nannerl", trifft bei ihrer Schwägerin Constanze ein, die sie vom Tod des Bruders benachrichtigt hat - und Mozarts letzte Arie von dessen Verdacht, vergiftet worden zu sein. Nannerl hatte in den letzten Jahren kaum noch Kontakt zu ihrem Bruder. In dessen Streitigkeiten mit dem Vater hatte sie sich an die Seite des Vaters gestellt, aus Pflichtgefühl, nicht aus Überzeugung. Umso mehr bedauert sie jetzt den plötzlichen Tod des Bruders und versucht, unter allen Umständen herauszufinden, wer ihn tatsächlich vergiftet haben könnte. Immer wieder stößt sie dabei auf die große Bedeutung der Freimaurer in Wolfgangs letzten Lebensjahren. Nannerl erkennt aber im Unterschied zu ihrem Bruder schnell, dass bei den Freimaurern die hehren Ideale oft hinter sehr handfesten Interessen zurückstehen müssen. Das Intrigenspiel einflussreicher Persönlichkeiten erweist sich mit jeder neuen Entdeckung als noch verwickelter und bringt auch Nannerl in große Gefahr ... - Der durch seine Omar-Jussuf-Krimis bekannt gewordene Autor fügt die vielen Spekulationen, die sich um Mozarts Tod ranken, zu einem spannenden historischen Krimi zusammen. Natürlich werden v.a. Mozart-Freunde Interesse daran haben, aber das sind ja nun wirklich nicht wenige. Also: breit einsetzbar. (Übers.: Klaus Modick)

Thomas Steinherr

Thomas Steinherr

rezensiert für den Borromäusverein.

Mozarts letzte Arie

Mozarts letzte Arie

Matt Rees
Beck (2012)

317 S.
kt.

MedienNr.: 359364
ISBN 978-3-406-62994-5
9783406629945
ca. 17,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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