Der Kosmos im Crashtest

Wenn Wissenschaftler auf die Suche nach neuen Bausteinen des Universums gehen, bereiten sie sich akribisch darauf vor. So war es auch bei der Jagd nach dem so genannten "Higgs-Teilchen", benannt nach dem britischen Physiker Der Kosmos im Crashtest Peter Higgs, der diesen subatomaren Krümel Anfang der 1960er Jahre in seinen Arbeiten zur Elementarteilchenphysik theoretisch vorwegnahm. Jon Butterworth beschreibt nun in seinem Buch die Details des Weges, den die Forscher an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in der Schweiz bei ihrer Jagd nach dem Higgs-Teilchen zurücklegten. Dabei präsentiert er dem Leser anschaulich und gut verständlich nicht nur das wichtigste "Handwerkszeug" für die Experimente, den großen Teilchenbeschleuniger bei Genf, sondern gibt auch Einblicke in die Grundlagen des Standardmodells der Elementarteilchenphysik, schildert die Probleme, Ängste, Erwartungen und Erfolge während der Spurensuche. Ein durchaus spannendes und unterhaltsames Buch. Ab mittleren Beständen empfohlen.

Herbert A. Eberth

Herbert A. Eberth

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Kosmos im Crashtest

Der Kosmos im Crashtest

Jon Butterworth
Kosmos (2015)

367 S. : graph. Darst.
fest geb.

MedienNr.: 580889
ISBN 978-3-440-14584-5
9783440145845
ca. 6,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Na
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