Die Friedensmaschine

Nach der kläglichen Niederlage in einem Duell flieht Celal, Autor pornographischer Romane, 1914 von Istanbul nach Paris, wo er seinen Verleger Jean zu treffen hofft, der ihm noch Geld schuldet. Dort angekommen muss er feststellen: Die Friedensmaschine Jean ist ermordet worden und das Geld ist futsch. Celal irrt durch Paris und gerät an einen Kommissar, der ihm ein seltsames Buch gibt. Darin ist die Rede von einer Friedensmaschine, die mittels elektromagnetischer Wellen das Bewusstsein der Menschen beeinflusst und sie friedlich stimmt. Durch Empfehlung des Kommissars trifft er den vermeintlichen Autor, den zwielichtigen Sahir, der vor vielen Jahren von Celals Ziehvater nach Paris gebracht wurde, um ihn vor Schmach und Schande seiner Familie zu retten. Auch Celine trifft er bei Sahir, die schöne Französin, die seine Bücher illustriert, die er aber noch nie zu Gesicht bekommen hat. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, die Friedensmaschine auszuprobieren. Doch zuvor gilt es, einige unliebsame Staatsmänner- und Frauen aus dem Weg zu räumen. Özgür Mumcu ist türkischer Journalist und schreibt für "Cumhuryet". Außerdem lehrt er internationales Recht an der Galatasaray-Universität Istanbul. "Die Friedensmaschine" ist sein erster Roman. (Übers.: Gerhard Meier)

Martina Häusler

Martina Häusler

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Friedensmaschine

Die Friedensmaschine

Özgür Mumcu
btb (2018)

280 S.
fest geb.

MedienNr.: 594951
ISBN 978-3-442-75754-1
9783442757541
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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