Die stille Heldin
Die 16-jährige Helene, die aus kleinen Verhältnissen kommt, wird gezwungen, den doppelt so alten Großbauern zu heiraten. Ihre Ehe ist sehr unglücklich, denn der Mann herrscht über Helene und die sechs Söhne, die auch hart arbeiten müssen. Als
der Erste Weltkrieg ausbricht und ihr Mann fällt, schafft sie es, die Kinder und den Bauernhof allein zu bewirtschaften, bis der Grenzsoldat Ewald in ihr Leben tritt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine große Liebe und sie bekommt sechs weitere Kinder. Doch mit dem Erstarken des Nationalsozialismus kommen auch auf die Familie harte Herausforderungen zu. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, verliert Helene ihren Ehemann und fünf Kinder und doch schafft sie es, für die Familie immer liebevoll da zu sein. – Hera Lind hat die Aufzeichnungen von Helenes Enkelin in einen sehr bewegenden und gefühlvollen Roman verwandelt und das Leid und die Tapferkeit der Mutter dargestellt.Für eine große Leserschaft.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die stille Heldin
Hera Lind
Wilhelm Heyne Verlag (2025)
447 Seiten : Illustration (farbig)
kt.