Alle nannten ihn Tomate

In einer Stadt lebt ein alleinstehender Fremder, der eine besonders dicke, besonders rote Nase und einen unaussprechlichen Namen hat und deshalb von allen nur "Tomate" genannt wird. Winters im Stadtpark spielende Kinder Alle nannten ihn Tomate erschrecken vor ihm, halten ihn für einen Räuber, erzählen es weiter, und schon bald wird "Räuber Tomate" verdächtigt, gesucht, verfolgt. Er versteckt sich, wird gefunden, inhaftiert, entlassen: Es liegt nichts gegen ihn vor. Endlich begreift einer, dass man sich um den Mann kümmern muss. Tomate bekommt Arbeit und wird schließlich Hausmeister im neuerbauten Kinderheim. Weil ihn nun alle kennen und erfahren wie freundlich und gut er ist, fällt keinem mehr seine rote Nase auf: Er gehört dazu, ist glücklich und heißt nun "Herr Tomate". - Sehr ausdruckstarke, leicht karikaturistische überzeichnete und so das ernste Thema heiter behandelnde Bilder verdeutlichen die Stationen der unaufdringlichen, aber in ihrer Aussage deutlichen Lehr-Erzählung. - (Anneliese Heimbach)

Alle nannten ihn Tomate

Alle nannten ihn Tomate

von Ursel Scheffler. Mit Bildern von Jutta Timm
Ravensburger Buchverl. (2012)

Ravensburger Kinderklassiker
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 364096
ISBN 978-3-473-44585-1
9783473445851
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
Diesen Titel bei der ekz kaufen.
Titel der Ausgabe:
Auszeichnung: